6.-7.7.2019 / Todeswanderung Walenstadtberg -> Alp Sellamatt 

Seit langem freuten wir uns auf die Todeswanderung 2019… Jeder bereitete seine Kondition individuell vor… Samstagmorgen trafen sich Peppino, Idefix, Schlumpf, Mikado und Sinus in der S5 nach Rapperswil. Via Pfäffikon und Walenstadt nach Walenstadtberg. Start auf 794 müM. Gleich zu Beginn gnadenlos steil den Hang hinauf zur ersten Pause auf der Alp Tschingla 1529 müM. Nach einer kurzen Stärkung rauf zur Alp Chammsässli 1743 müM. Mittagessen. Was wir bis jetzt erlebt haben war wohl noch nicht steil genug… Weiter das Valserloch rauf. Ein eigentliches Treppenlaufen über 500 Höhenmeter. Der Ausblick wurde mit jedem Schritt phantastischer. Felsformationen und fernblich welcher sich nicht in pics dokumentieren lässt. Duzende Steinböcke zum Greifen nah. Und Endlich, der langersehnte Chäserugg auf 2260 müM. Verschnaufpause und wieder runter Richtung Alp Sellamatt 1389 m. Ja und diese rund 900 Höhenmeter hatten es in sich. Sacke steil, jeder Schritt schmerzte in den Knieen. Und in der Ferne tauchte die schwarze Wand auf, was nichts Gutes verheissen sollte. Gewitter und Regen ohne Ende…  

Zum Glück gibt es Regenschutzkleider. Nass, erschöpft und doch zufrieden erreichten wir endlich die Alp Sellamatt. Eine kalte Plätte liess die verleideten Strapazen etwas zu lindern. Znacht mit geselligem Charakter und ab in die Heia. 

Reichhaltiges Frühstück und per Auto weiter nach Neckertal zum www.baumwipfelpfad.ch. Einmal die Baumwelt aus der Vogelperspektive zu betrachten ist recht speziell.  

Ja, wir haben die Todeswanderung 2019 überlebt. 1400 Höhenmeter rauf und wieder 1000 Höhenmeter runter sind nicht ohne…   …doch wir freuen uns auf die Steigerung im Jahre 2020… 

Kämpfen und Dienen

Sinus

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